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the Paperboys
Celtic Roots Soul
Celtic Roots Soul - was ist denn das für ein wilder Mix?", wird sich der verblüffte Musikfan fragen. "Ist denn das überhaupt genießbar?" Klar, und wie! Aller guten Dinge sind bekanntlich drei. Z.B. leckeres Bier braut man aus Hopfen, Malz und reinstem Wasser. Um "Celtic Roots Soul" zu bekommen, muss man die Soul- Legende Van Morrison mit den Celtic inspirierten Waterboys und den guten alten Los Lobos zusammenbrauen. Man kann sich gut vorstellen, dass diese Bands bei einem Festival nacheinander auftreten und zum Schluss sogar miteinander eine fetzige Session spielen. Wer diesen Schuss Fantasie aufbringen kann, hat bereits das Eintrittsticket in die musikalische Welt der Paperboys gelöst und wird deren "Celtic Roots Soul" in vollen Zügen genießen können.
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Das Quintett kommt aus dem multikulturellen Vancouver. Schon als Zeitung austragende Kids hat man den Soul der Farbigen, als auch die Musik der irischen und schottischen Auswanderer von Haustür zu Haustür ziehend hautnah erlebt. Der Frontman Tom Landa, der in Mexico geboren wurde, brachte Musikelemente des wilden Südens an die kanadische Westküste, als da wären: Tex-Mex, Zydeco und Country. Neben Englisch brachte er als Muttersprache Spanisch ein. Tom ist der Kopf hinter dem "Celtic Roots Soul" Konzept und der maßgebliche Singer/Songwriter der Band. Seine Songs sind ein musikalisches Zapping durch die angesprochenen Stile und Sprachen, wobei niemals der Eindruck aufkommt, man hätte gerade den Sender gewechselt. Tom weiß genau, wo und wie sich all die erwähnten Elemente die Hand reichen. Er kennt ihre Stärken und Schwächen und weiß genau, wo die Klischees lauern, die man besser nicht beschwören sollte. Die Homogenität der Band zeigt sich auch dadurch, wie man akustische und elektrische Instrumente miteinander mischt, wie man vier Stimmen zu einem fetten Vokalsatz arrangiert. Die wirbelnde Mischung aus Fiddle, Banjo, Guitar, Bass und Drums geht sofort in die Beine und berauscht die Sinne. "Celtic Roots Soul" Marke Paperboys ist Musik voller Emotion und hat Groove ohne Ende.
Die Band hat in den dreizehn Jahren des Bestehens vier Alben und eine "Best of" CD eingespielt, die es in Kanada und USA sogar in die Rotation einiger Radiosender geschafft haben. Sie haben den JUNO (Grammy der Kanadier) in der Kategorie "Best roots and traditional album" und zweimal den West Coast Music Award eingeheimst. Dazu kommen zwei weitere JUNO Nominierungen. Auch die europäische Presse, allen voran die Trendsetter vom englischen "fRoots" Magazine, sind von den Paperboys beeindruckt: "…one of the most exciting bands…".

Solche und ähnlich begeisterte Kritiken haben es den Paperboys erlaubt, eine Karriere auch jenseits des Atlantiks aufzubauen. Das Quintett kommt seit 2001 regelmäßig auf Europatournee, die zunächst in D, CH und GB angefangen hat. Mittlerweile hat sich die Begeisterung und Tour auch auf F, DK und NL ausgeweitet. Neben den namhaften kanadischen und amerikanischen Folk- und Roots Festivals kann man jetzt im Tourplan auch schon die europäischen Referenzfestivals wie z.B. Tonder ( DK ), Gosport und Sidmouth ( GB ) oder das norwegische "Romerike Blues & Roots Festival" lesen. Bis einschließlich 2004 haben die Paperboys 50.000 CDs verkauft und spielen jedes Jahr mindestens 150 Konzerte. Sie sind mit dem Dylan-Cover "All along the watchtower" auf der Red House Records Tribute CD für Bob Dylan "A Nod to Bob" vertreten und arbeiteten mit Produzenten wie Danny Greenspoon (Great Big Sea) und Michael Philipp Wojewoda (Barenaked Ladies) zusammen. Für die Kinofilme "Marine Life" und "Lunch with Charles" haben die Paperboys die Soundtracks geschrieben.